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Häufig gestellte Fragen unserer Kunden
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Wie hoch ist die aktuelle Einspeisevergütung?

Einspeisevergütung 2026

Die Einspeisevergütung für Solarstromanlagen wird zum 01.08.2026 angepasst. Die folgenden Sätze gelten für Anlagen, die ab dem 01.08.2026 bis zum 31.01.2027 in Betrieb genommen werden:

Eigennutzung / Teileinspeisung

Anlagengröße Vergütung gültig bis
Bis 10 kWp 7,71 Cent/kWh 31.01.2027
> 10 bis 40 kWp 6,66 Cent/kWh 31.01.2027
> 40 bis 100 kWp 5,45 Cent/kWh 31.01.2027

Volleinspeisung

Anlagengröße Vergütung gültig bis
Bis 10 kWp 12,22 Cent/kWh 31.01.2027
> 10 bis 100 kWp 10,24 Cent/kWh 31.01.2027

Berechnung der Mischkalkulation

Die Vergütung für Anlagen über 10 kWp wird anteilig nach den jeweiligen Leistungsbereichen berechnet. Dadurch ergibt sich eine durchschnittliche Vergütung über die gesamte Anlagenleistung.

Beispiel 15 kWp Anlage (Eigennutzung / Teileinspeisung):

  • Für die ersten 10 kWp: 10 kWp x 7,71 Cent/kWh = 0,771 €
  • Für die restlichen 5 kWp: 5 kWp x 6,66 Cent/kWh = 0,333 €
  • Gesamte Vergütung: 0,771 € + 0,333 € = 1,104 €
  • Vergütung pro kWh: 1,104 € / 15 kWp = 7,36 Cent/kWh


Beispiel 60 kWp Anlage (Volleinspeisung):

  • Für die ersten 10 kWp: 10 kWp x 12,22 Cent/kWh = 1,222 €
  • Für die restlichen 50 kWp: 50 kWp x 10,24 Cent/kWh = 5,120 €
  • Gesamte Vergütung: 1,222 € + 5,120 € = 6,342 €
  • Vergütung pro kWh: 6,342 € / 60 kWp = 10,57 Cent/kWh


Hinweis

  • Maßgeblich für die Höhe der Einspeisevergütung ist immer das Datum der Inbetriebnahme der PV-Anlage.
  • Die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme gültige Einspeisevergütung bleibt anschließend für den gesetzlichen Vergütungszeitraum bestehen.
  • Die nächste planmäßige Anpassung der Einspeisevergütung erfolgt zum 01.02.2027.
Steuerbarkeit von PV-Anlagen & 60 % Einspeisebegrenzung?
Für viele neue Photovoltaikanlagen gelten aktuell Vorgaben zur sogenannten Steuerbarkeit. Solange noch kein intelligentes Messsystem (Smart Meter) inklusive Steuerungseinrichtung installiert wurde, darf die PV-Anlage vorübergehend maximal 60 % ihrer Leistung ins öffentliche Stromnetz einspeisen.

Wichtig: Die Begrenzung betrifft nur die Einspeisung ins Netz – nicht den Eigenverbrauch. Strom für Haushalt, Wärmepumpe, Wallbox oder Batteriespeicher kann weiterhin ganz normal genutzt werden. Mit Batteriespeicher fallen die tatsächlichen Verluste in der Praxis meist gering aus.

Sobald die PV-Anlage über ein intelligentes Messsystem und eine funktionierende Steuerbarkeit durch den Netzbetreiber verfügt, entfällt die 60 %-Begrenzung wieder und die Anlage darf vollständig einspeisen.

Die hierfür benötigte Steuerungstechnik wird in der Regel durch den Netzbetreiber bzw. Messstellenbetreiber bereitgestellt. Im Netzgebiet der SH-Netz entstehen dadurch je nach Anlage zusätzliche Installationskosten sowie laufende jährliche Kosten für Smart Meter und Steuerungseinheit.

Betroffen sind hauptsächlich neue PV-Anlagen unter 100 kWp mit Einspeisevergütung. Gerne beraten wir Sie persönlich zu den aktuellen Vorgaben und den für Ihre Anlage sinnvollsten Lösungen.
§14a EnWG Steuerbarkeit?
Die §14a Regelung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) gilt seit dem 01.01.2024 verpflichtend für neu installierte steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Betroffen sind unter anderem Wallboxen, Wärmepumpen, Klimaanlagen, Batteriespeicher sowie weitere größere elektrische Verbraucher.

Die Regelung greift bei Geräten mit einer elektrischen Leistung über 4,2 kW. Solche Anlagen müssen beim Netzbetreiber angemeldet und technisch steuerbar installiert werden.

Ziel der Regelung ist es, das Stromnetz bei hoher Auslastung zu stabilisieren. Dafür erhält der Netzbetreiber die Möglichkeit, die Leistung bestimmter Geräte bei Bedarf vorübergehend zu begrenzen. Eine vollständige Abschaltung erfolgt dabei nicht – die Geräte bleiben weiterhin nutzbar.

Im Gegenzug profitieren Betreiber solcher Anlagen in vielen Fällen von reduzierten Netzentgelten. Voraussetzung dafür ist, dass die Geräte technisch steuerbar installiert und beim Netzbetreiber angemeldet werden.

Die hierfür benötigte Steuerungstechnik wird in der Regel durch den Netzbetreiber bzw. Messstellenbetreiber bereitgestellt. Im Netzgebiet der SH-Netz entstehen dadurch je nach technischer Ausführung zusätzliche Installationskosten sowie laufende jährliche Kosten für Smart Meter und Steuerungseinheit.

Die Umsetzung und Anforderungen können je nach Netzbetreiber unterschiedlich ausfallen. Gerne beraten wir Sie persönlich zur passenden technischen Umsetzung und den aktuellen Vorgaben für Ihre Anlage.
Lohnt sich die Anschaffung einer Photovoltaikanlage überhaupt noch?

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage noch?

Die Antwort ist ein klares Ja!

Die Gründe dafür sind:

  • Steigende Strompreise: Die Strompreisbremse ist ausgelaufen und die Preise steigen.
  • Unabhängigkeit von Energieversorgern: Mit einer PV-Anlage produzieren Sie Ihren eigenen Strom.
  • Klimaschutz: Solarstrom ist klimafreundlich und nachhaltig.
  • Wertvolle Investition: Eine PV-Anlage erhöht den Wert Ihrer Immobilie.
  • Fördermöglichkeiten: Es gibt attraktive Fördermöglichkeiten und staatliche Zuschüsse.

Die Kosten für Photovoltaikanlagen sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. Somit ist die Investition in eine PV-Anlage heute so günstig wie nie zuvor.

Warum brauche ich eine neue Elektroverteilung?
Die Netzbetreiber verlangen bei Inbetriebnahme und Anbindung an das Stromnetz eine aktuelle Stromverteilung nach neuestem Standard. Sollten Sie eine ältere Stromverteilung haben, so kann das zu zusätzlichen Kosten führen.
Ich habe eine neue Stromverteilung warum bräuchte ich eventuell trotzdem eine andere?
Ab einer Anlagengröße von 10 kWp oder Ernteertrag von über 10.000 kW je nach Bundesland / Kreis und Netzbetreiber wird ein extra Ernte Zähler für ihre Anlage benötigt. Daher müsste ihr Stromkasten Platz für zwei Stromzähler haben. Sollte dies nicht der Fall sein, kann man in aller Regel mit einer Anfrage beim Netzbetreiber die Erlaubnis für einen separaten Zähler Schrank bekommen.
Wie schnell macht sich die Anlage bezahlt?
In der Regel amortisieren sich die Anlagen, die Ihren Größenbedürfnissen angepasst sind, innerhalb von 6 bis 10 Jahren je nach Nutzungsprofil. Anlagen mit zusätzlichen Speichersystemen haben aufgrund höherer Anschaffungskosten etwas längere Laufzeiten ca. +-15 Jahre, sehr stark abhängig vom jeweiligen Nutzungsprofil.
Wofür brauche ich die Statik?
Die Statik zur Anlage und Unterkonstruktion für das jeweilige Dach wird extra durch uns erstellt. Diese ist erforderlich für die Sicherheit (Dachlasten: Wind- und Schneelasten). Die Statik wird auch dringend für Ihre Erweiterung Ihrer Gebäudeversicherung benötigt. Haben Sie keine Statik für Ihre Anlage bleiben Sie im Schadensfall auf den Kosten sitzen.
Gibt es die Möglichkeit der Finanzierung?
Wir arbeiten mit einem vertrauenswürdigen Finanzdienstleister zusammen. Gerne sind wir Ihnen behilflich zur Erlangung einer Finanzierung für Ihre PV Anlage mit oder ohne Unterstützung der KfW Bürgschaftsbank.
Warum sind einige Anlagen Angebote im Internet so günstig?
Wir verwenden nur hochwertige Bauteile. Anlagen für auffallend niedrige Anschaffungskosten beinhalten nicht besonders leistungsfähige Module (viel Fläche wenig Leistung) und einfachste Anlagenkomponenten. Zudem erhalten Sie oft keine Statiken für die Konstruktion Ihre Anlage die zwingend erforderlich ist. Weiterhin fehlen die Anschlusskosten, die in unseren Angeboten bereits berücksichtigt sind. Sämtliche Anmeldungen und die Abnahmen mit einem Elektromeister wären somit in Ihrer Verantwortung.
Wie viel Bürokratie erwartet mich?
In unserem Gesamtpaket sind sämtliche Anmeldungen bereits enthalten. Wir benötigen lediglich Ihre persönlichen Daten (die selbstverständlich dem Datenschutz unterliegen) damit Sie selber mit der „Bürokratie“ nichts zu tun haben.

SolarModo bietet Ihnen den besten Rundum-Service.
Auf welche Art von Dächern darf eine Photovoltaik-Anlagen nicht montiert werden?
Die Eindeckung des Daches ist eigentlich grundlegend egal. Selbstverständlich muss immer die Statik berechnet werden, ob das Dach die Anlage trägt. Generell ist es vom Gesetzgeber verboten, aus brandschutztechnischen Gründen auf asbesthaltigen Zementfaser Verbundplatten eine Anlage zu errichten. Sind die Zementfaser Verbundplatten jedoch mit „AF“ gekennzeichnet (Asbestfrei (ab 1989)), steht auch dort dem Aufbau nichts im Wege. Auf Dächern mit einer Aufsparrendämmung ist die Montage der Unterkonstruktion der Solaranlage besonders schwierig.
Muss ich die Anlage versichern?
Wir empfehlen ihre Gebäudeversicherung zu informieren und zu erweitern. Es bedarf keiner weiteren zusätzlichen Versicherung. Einige Versicherer bieten auch eine Extra Versicherung für eine PV Anlage mit erweitertem Versicherungsumfang an.

Vom Gesetz her benötigen Sie keine Versicherung. In diesem Fall haften Sie allerdings im Schadensfall mit Ihrem privaten Vermögen, auch für Schäden, der dritten zugefügt worden ist.
Was kostet eine Anlage?
Eine PV Anlage ist immer individuelle und richtet sich nach der jeweiligen Komplexität, Gegebenheiten vor Ort und dem persönlichen Verbrauchsprofil. Wir erstellen ein Individuelles Angebot für Ihre PV Anlage.

Bitte schauen Sie hier einige Solaranlagenbeispiele
Wie pflege ich die Anlage?
Grundlegend ist eine Photovoltaik Anlage wartungsarm und bedarf keiner speziellen Pflege. Sie sollten lediglich, je nach Verschmutzungsgrad, die Module regelmäßig mit einer milden Seifenlösung und klarem Wasser reinigen, um ihre Erträge zu maximieren.
Muss ich EEG Umlage bezahlen und was ist das genau?
Die EEG-Umlage dient zur Finanzierung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien und ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegt. Nach diesem Gesetz sind die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) verpflichtet, den Strom von Erneuerbare-Energien-Anlagen (EE-Anlagen), die ins öffentliche Netz einspeisen, zu einer festgelegten Vergütung abzunehmen. Die EEG-Umlage zahlen alle Stromverbraucher über einen Anteil an ihren Strombezugskosten, Auch Eigenversorger müssen seit 2021 EEG-Umlage entrichten, sofern Sie nicht unter im EEG festgeschriebene Sonderregelungen fallen: Die EEG Umlage auf den selbst erzeugten und eigenverbrauchten Strom muss ab einer Anlagengröße über 30 kWp gezahlt werden. Anlagen unter 30 kWp sind von der EEG Umlage befreit. EEG -Umlage 2021 beträgt 6,500 ct/kWh. Im Jahr 2020 lag die Umlage bei 6,756 ct/kWh.
Bekomme ich Zuschüsse bei der Finanzierung?
Sie beantragen Zuschüsse für eine PV Anlage, die in Planung und noch nicht in Betrieb genommen worden ist. Genauere Informationen zu Förderungsprogrammen erhalten Sie auf den Internetseiten der KFW Bürgschaftsbank.
Welche Arten von Zuschüsse gibt es?
Zuschüsse für Elektroauto Anschaffung, Wallbox Ladestationen für Autos sowie Energieerzeugungs- und Speichersysteme
Kann ich autark mit einer Photovoltaik-Anlage Leben?
Ja, theoretisch ist das heute schon möglich. Aus heutiger Sicht allerdings mit besonders hohen Investitionskosten verbunden. Umwandlung von Strom in Wasserstoff als Speicher und Rückgewinnung der Energie, wenn die Sonne mal nicht scheint. In der Zukunft wird Autarkie durchaus bezahlbar möglich sein.
Wie viel kostet mich eine kWh mit meiner Anlage bei einer Laufzeit von 25 Jahren?
Eine PV Anlage ist immer individuelle und richtet sich nach der jeweiligen Komplexität, Gegebenheiten vor Ort und dem persönlichen Verbrauchsprofil.

Bitte schauen Sie die kWh Kosten in unseren Anlagenbeispielen Solaranlagenbeispiele
Modulausrichtungen Süd Ost West? Was lohnt sich oder ist der Unterschied?
Ideal ist eine vollständige Ausrichtung nach Süden, da die Sonneneinstrahlung im Süden am höchsten ist. Die Ausrichtung der Photovoltaikanlage wird häufig durch den Azimutwinkel beschrieben. Dieser gibt an wie stark die Abweichung zur optimalen Südausrichtung (0° Azimutwinkel) ist. Eine vollständige Ausrichtung nach Osten hat so einen Azimut von 90 Grad, eine Ausrichtung nach Westen hingegen den Azimut -90 Grad. Installiert man die Anlage nach Osten und Westen profitiert man im Sommerhalbjahr von der Strahlung aus dem Süden zusätzlich durch den hohen Stand der Sonne sowie vom Sonnenauf- und Sonnenuntergang die die Module in reiner Südlage nicht erreichen kann. Ihr Haus hat keine Südausrichung? Kein Grund zur Sorge: eine Anlage, die mit 45 Grad Abweichung zur Südausrichtung (Südwest, Südost) installiert wird, erzielt noch immer 95% des maximal möglichen Ertrags. Auf Flachdächern kann eine Ausrichtung nach Ost-West sogar ideal sein, denn Ost-West-Anlagen können die Dachfläche besser ausnutzen. Auf einem Flachdach können Sie so mit einer Ost-West Ausrichtung bis zu 40% mehr Ertrag erwirtschaften, als wenn Sie die Module nach Süden ausrichten.
Warum sind größere PV-Anlagen pro kWp günstiger?

Viele Kosten einer Photovoltaikanlage entstehen unabhängig von der eigentlichen Größe der Anlage. Dazu zählen unter anderem der Wechselrichter, Gerüstbau, Planung, Anmeldung beim Netzbetreiber, Elektroinstallation, Sicherheitskomponenten sowie die Anfahrt und Montage.

Bei kleinen Anlagen verteilen sich diese festen Grundkosten auf nur wenige Solarmodule. Dadurch steigt der Preis pro installiertem kWp deutlich an.

Bei größeren Anlagen bleiben viele dieser Kosten nahezu gleich oder steigen nur geringfügig an. Die Kosten werden jedoch auf wesentlich mehr Leistung verteilt. Dadurch sinkt der Preis pro kWp.

Ein gutes Beispiel ist der Wechselrichter: Ein Wechselrichter für eine kleine Anlage kostet oft bereits einen großen Teil des Preises einer kompletten PV-Anlage. Ein deutlich größerer Wechselrichter für eine große Anlage ist dagegen meist nur vergleichsweise wenig teurer. Dadurch werden große Anlagen wirtschaftlich attraktiver.

Zusätzlich lassen sich größere Anlagen häufig effizienter montieren, da Gerüst, Verkabelung, Arbeitszeit und Planung besser genutzt werden können. Deshalb gilt in den meisten Fällen:

Je größer die PV-Anlage, desto günstiger wird der Preis pro kWp.

Ich habe keine, beziehungsweise kaum Dachschräge, lohnt sich das?
Grundlegend können Module auch 0° flach liegen. Lediglich bedürfen solche Systeme regelmäßiger Reinigung. Bei Flachdächern gibt es auch die Möglichkeit der Aufständerung der Module. Systeme bis 30° steigern die Effizienz egal ob Ost - Süd - West Ausrichtung. Flache Dachschrägen sind auch sehr gut nutzbar.
Was bedeutet kW, kWp, MW, GW, kWh?
kWp bedeutet Kilo Watt Peak (Spitzenleistung)
1 kWp = 1.000 Watt
1.000 kWp = 1 MW (Megawatt)
1.000 MW = 1 GW (Gigawatt)

Eine Kilowattstunde (kWh) – auch als elektrische Arbeit bezeichnet – entspricht der Menge an Energie, die eine Maschine mit einer Leistung von einem Kilowatt (1 kW = 1.000 Watt) innerhalb einer Stunde produziert oder benötigt.